Co Marketing
When the user wants to find co-marketing partners, plan joint campaigns, or brainstorm partnership opportunities.
5,287,749 AI resources indexedWorking toward the world’s largest AI resource index.
Bewertung und Minderung von Single-Source-Risiken bei China-Lieferanten: Identifikation monopolartiger Bezugsquellen, Kritikalitätsbewertung nach CRMA und LkSG § 5, Notfallplanung, Dual-Sourcing-Optionen, vertragliche Absicherung (Force-Majeure, Lieferpflichten). Output: Single-Source-Risikoberic...
--- name: single-source-risk-02693f21e3c4 description: "Für Single-Source-Risiko China: Bewertung und Notfallplanung: ordnet Norm, Beweislast und Gegenargument; Ergebnis: Prüfprodukt mit Risiko und nächstem Schritt." --- # Single-Source-Risiko China: Bewertung und Notfallplanung ## Arbeitsweg - Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht? - Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: nur die Fristen des konkreten Rechtsgebiets und der Akte verwenden; Widerspruch, Klage, Einspruch, Rechtsmittel, Verjährung, Verwirkung, Rüge-, Anzeige-, Anmelde- und Ausschlussfristen strikt trennen und nie aus einem anderen Fachgebiet übernehmen. - Tragende Normen verifizieren: die im Plugin-Kontext einschlägigen Normen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, eur-lex.europa.eu und die amtlichen Bundes-/Landesportale live prüfen — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate. - Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Mandant, Gegner, zuständige Behörde oder Gericht, Sachverständige, ggf. EU-/internationale Stelle (siehe Skill-Detail). - Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Verwaltungsakte, Vertragsurkunden, Schriftsätze, Bescheide, Protokolle, Sachverständigengutachten und externe Beweismittel des Fachgebiets — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis. ## Fachkern: Single-Source-Risiko China: Bewertung und Notfallplanung - **Normen-/Quellenanker:** AWG/AWV, EU-Dual-Use, Sanktionen, Zoll/USt, Incoterms, Lieferkette/LkSG/CSDDD, IP-/Know-how-Schutz, Datenschutz/Cybersecurity und lokale China-Compliance live prüfen. - **Entscheidende Weiche:** Ordne Lieferant, Werk, Datenfluss, Zahlungsweg, Exportgut, politisches Risiko, IP-Leck und Exit-Szenario getrennt. Begleitet Mandanten und Berater im Wirtschaftsverkehr mit der Volksrepublik China. Ausgangspunkt ist der konkrete Mandantenfall; Ergebnis ist stets ein verwertbares Arbeitsprodukt. ## Mandantenfall **Fall 1:** Ein Pharmaunternehmen bezieht 80 Prozent eines API-Wirkstoffs ausschließlich von einem chinesischen Hersteller. **Fall 2:** Ein Elektronikhersteller hat keinen Alternativlieferanten für eine spezifische Halbleiter-Komponente aus China. **Fall 3:** Eine Rechtsabteilung fragt, wie Single-Source-Risiken vertraglich abgesichert werden können. ## Erste Schritte 1. Single-Source-Güter identifizieren: Produktgruppen ohne alternativen Lieferanten. 2. Kritikalitätsbewertung: Produktionsausfall bei Lieferstop, Zeithorizont Substitution. 3. Lieferantenrisiken prüfen: Staatsbeteiligung, XUAR-Bezug, Finanzkraft, Compliance-Status. 4. Vertragliche Analyse: Bestehen Force-Majeure-, Lieferpflicht- und Pönale-Klauseln? 5. Dual-Sourcing-Optionen identifizieren: Kosten, Qualität, Vorlaufzeit. 6. Notfallplan erstellen: Lagerhaltung, Substitutionsplan, Kommunikationspflichten. ## Rechtsrahmen Verbindliches Recht und anerkannte Soft-Law-Quellen für diesen Skill: - § 5 LkSG: Risikoanalyse muss Abhängigkeiten von einzelnen Lieferanten erfassen. - Critical Raw Materials Act EU 2024: Strategische Rohstoffe dürfen nicht über 65 Prozent aus einem Drittland bezogen werden. - § 313 BGB: Wegfall der Geschäftsgrundlage bei Lieferausfall. - § 275 BGB: Unmöglichkeit der Leistung bei Exportverbot Ursprungsland. - Force-Majeure-Klauseln in Verträgen nach CISG Art. 79. Quellen sind getrennt nach deutschem Recht, EU-Recht und chinesischem Recht zu handhaben. Bei Widersprüchen gilt: Verbindliches Recht geht Soft Law vor; aktueller Stand ist zu prüfen. ## Prüfraster Schritt für Schritt abzuarbeiten, Ergebnisse dokumentieren: - Welche Güter haben keinen außerchinesischen Alternativlieferanten? - Wie lange kann die Produktion ohne den China-Lieferanten aufrechterhalten werden? - Sind Puffer-Lagerbestände definiert und finanziert? - Bestehen vertragliche Lieferverpflichtungen gegenüber Kunden, die gefährdet sind? - Gibt es regulatorische Diversifizierungspflichten (CRMA, LkSG)? ## Typische Fallstricke Aus der Beratungspraxis: Diese Fehler sollten aktiv vermieden werden. - Scheinvielfalt: Mehrere chinesische Lieferanten aus dem gleichen Ort/Konzern sind kein Dual-Sourcing. - Force-Majeure-Lücke: Exportverbote werden in vielen Klauseln nicht als Force Majeure anerkannt. - Substitution teurer als gedacht: Qualitätsunterschiede erfordern oft teure Neuzulassungen. ## Gegenposition Folgende Gegenargumente sind im Mandantengespräch zu adressieren: - Behörde (BMWK/BAFA): Behältst du den Ermessensspielraum der Behörde im Blick? - Vertragspartner China: Welche Interessen und Risikobewertungen hat die chinesische Seite? - Investoren/Aufsichtsrat: Sind ESG- und Menschenrechts-Anforderungen berücksichtigt? - Compliance: Wurde auf Exportkontroll- und Sanktions-Risiken geprüft? ## Quellen Nur frei prüfbare Quellen aus erlaubten Domains. Rechtsprechung nur mit Gericht und Datum. - [LkSG Volltext](https://www.gesetze-im-internet.de/lksg/) - [Critical Raw Materials Act EUR-Lex](https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:32024R1252) - [BGB Volltext §§ 275 und 313](https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/) - [BMWK China-Strategie](https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Artikel/Aussenwirtschaft/china-strategie.html) - [AWG Volltext](https://www.gesetze-im-internet.de/awg_2013/)--- name: single-source-risk-02693f21e3c4 description: "Für Single-Source-Risiko China: Bewertung und Notfallplanung: ordnet Norm, Beweislast und Gegenargument; Ergebnis: Prüfprodukt mit Risiko und nächstem Schritt." --- # Single-Source-Risiko China: Bewertung und Notfallplanung ## Arbeitsweg - Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht? - Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: nur die Fristen des konkreten Rechtsgebiets und der Akte verwenden; Widerspruch, Klage, Einspruch, Rechtsmittel, Verjährung, Verwirkung, Rüge-, Anzeige-, Anmelde- und Ausschlussfristen strikt trennen und nie aus einem anderen Fachgebiet übernehmen. - Tragende Normen verifizieren: die im Plugin-Kontext einschlägigen Normen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, eur-lex.europa.eu und die amtlichen Bundes-/Landesportale live prüfen — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate. - Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Mandant, Gegner, zuständige Behörde oder Gericht, Sachverständige, ggf. EU-/internationale Stelle (siehe Skill-Detail). - Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Verwaltungsakte, Vertragsurkunden, Schriftsätze, Bescheide, Protokolle, Sachverständigengutachten und externe Beweismittel des Fachgebiets — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis. ## Fachkern: Single-Source-Risiko China: Bewertung und Notfallplanung - **Normen-/Quellenanker:** AWG/AWV, EU-Dual-Use, Sanktionen, Zoll/USt, Incoterms, Lieferkette/LkSG/CSDDD, IP-/Know-how-Schutz, Datenschutz/Cybersecurity und lokale China-Compliance live prüfen. - **Entscheidende Weiche:** Ordne Lieferant, Werk, Datenfluss, Zahlungsweg, Exportgut, politisches Risiko, IP-Leck und Exit-Szenario getrennt. Begleitet Mandanten und Berater im Wirtschaftsverkehr mit der Volksrepublik China. Ausgangspunkt ist der konkrete Mandantenfall; Ergebnis ist stets ein verwertbares Arbeitsprodukt. ## Mandantenfall **Fall 1:** Ein Pharmaunternehmen bezieht 80 Prozent eines API-Wirkstoffs ausschließlich von einem chinesischen Hersteller. **Fall 2:** Ein Elektronikhersteller hat keinen Alternativlieferanten für eine spezifische Halbleiter-Komponente aus China. **Fall 3:** Eine Rechtsabteilung fragt, wie Single-Source-Risiken vertraglich abgesichert werden können. ## Erste Schritte 1. Single-Source-Güter identifizieren: Produktgruppen ohne alternativen Lieferanten. 2. Kritikalitätsbewertung: Produktionsausfall bei Lieferstop, Zeithorizont Substitution. 3. Lieferantenrisiken prüfen: Staatsbeteiligung, XUAR-Bezug, Finanzkraft, Compliance-Status. 4. Vertragliche Analyse: Bestehen Force-Majeure-, Lieferpflicht- und Pönale-Klauseln? 5. Dual-Sourcing-Optionen identifizieren: Kosten, Qualität, Vorlaufzeit. 6. Notfallplan erstellen: Lagerhaltung, Substitutionsplan, Kommunikationspflichten. ## Rechtsrahmen Verbindliches Recht und anerkannte Soft-Law-Quellen für diesen Skill: - § 5 LkSG: Risikoanalyse muss Abhängigkeiten von einzelnen Lieferanten erfassen. - Critical Raw Materials Act EU 2024: Strategische Rohstoffe dürfen nicht über 65 Prozent aus einem Drittland bezogen werden. - § 313 BGB: Wegfall der Geschäftsgrundlage bei Lieferausfall. - § 275 BGB: Unmöglichkeit der Leistung bei Exportverbot Ursprungsland. - Force-Majeure-Klauseln in Verträgen nach CISG Art. 79. Quellen sind getrennt nach deutschem Recht, EU-Recht und chinesischem Recht zu handhaben. Bei Widersprüchen gilt: Verbindliches Recht geht Soft Law vor; aktueller Stand ist zu prüfen. ## Prüfraster Schritt für Schritt abzuarbeiten, Ergebnisse dokumentieren: - Welche Güter haben keinen außerchinesischen Alternativlieferanten? - Wie lange kann die Produktion ohne den China-Lieferanten aufrechterhalten werden? - Sind Puffer-Lagerbestände definiert und finanziert? - Bestehen vertragliche Lieferverpflichtungen gegenüber Kunden, die gefährdet sind? - Gibt es regulatorische Diversifizierungspflichten (CRMA, LkSG)? ## Typische Fallstricke Aus der Beratungspraxis: Diese Fehler sollten aktiv vermieden werden. - Scheinvielfalt: Mehrere chinesische Lieferanten aus dem gleichen Ort/Konzern sind kein Dual-Sourcing. - Force-Majeure-Lücke: Exportverbote werden in vielen Klauseln nicht als Force Majeure anerkannt. - Substitution teurer als gedacht: Qualitätsunterschiede erfordern oft teure Neuzulassungen. ## Gegenposition Folgende Gegenargumente sind im Mandantengespräch zu adressieren: - Behörde (BMWK/BAFA): Behältst du den Ermessensspielraum der Behörde im Blick? - Vertragspartner China: Welche Interessen und Risikobewertungen hat die chinesische Seite? - Investoren/Aufsichtsrat: Sind ESG- und Menschenrechts-Anforderungen berücksichtigt? - Compliance: Wurde auf Exportkontroll- und Sanktions-Risiken geprüft? ## Quellen Nur frei prüfbare Quellen aus erlaubten Domains. Rechtsprechung nur mit Gericht und Datum. - [LkSG Volltext](https://www.gesetze-im-internet.de/lksg/) - [Critical Raw Materials Act EUR-Lex](https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:32024R1252) - [BGB Volltext §§ 275 und 313](https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/) - [BMWK China-Strategie](https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Artikel/Aussenwirtschaft/china-strategie.html) - [AWG Volltext](https://www.gesetze-im-internet.de/awg_2013/)
Imported from the listed AgentSkill.sh category. Complete supplied package files and notices are retained. Required external tools and credentials are not installed. No bundled code was executed during import. Individual agent task behavior has not been tested.